
25. bis 27. April 2008:
vlow! 08 Konferenz, Open Space, Award; Bregenz am Bodensee
(Vortrag)
Zu Zeiten, als Menschen noch gewohnt waren mit Keule und Schwert Eindruck zu machen, haben sich ein paar kluge Köpfe eine neue Waffe erdacht. Selbst prachtvolle Rüstungen erblassen dagegen. Die Wunderwaffe besteht aus einfachen Formeln, mit denen sich die Welt erklären und Ereignisse vorherberechnen lassen. Diese Waffe war so mächtig, dass sogar Gott vom Thron gestossen wurde. Natürlich wollten fortan alle eine solche Waffe besitzen. Microsoft war so gnädig und hat Powerpoint geschaffen. Seitdem kann jeder die Welt in drei bis fünf Bullet Points erklären...
Vortrag: Freitag, 25. April 2008, 16.30 bis 17.00 Uhr, im
Festspielhaus Bregenz
"Der sprechende Platz – Kommunikationsmodelle im öffentlichen
Raum"
17. bis 19. Mai 2007:
„Der Rhythmus des Lebens – Über die strukturellen Zusammenhänge
zwischen Musik, visueller Kommunikation und Gesellschaft“ – Typo
Berlin 2007 (Vortrag)
Der Vortrag bietet einen Einblick in die Vielzahl überraschender Parallelen zwischen der Art wie wir Musik machen und konsumieren, der Art wie wir unser Zusammenleben organisieren und der Art wie wir uns mittels optischer Zeichen verständigen.
21.04. bis 20.05.2006:
„tv-design.at“ – designforum MuseumsQuartier Wien (Ausstellung)
Positionen des österreichischen TV Designs – Arbeiten von acht österreichischen TV Designern, deren "Handschrift" die deutschsprachige Fernsehgeschichte von den 70ern bis heute geprägt haben: Heinrich Landauer, Norbert Wuchte. Helmut Stiedl, Markus Hanzer, Hubert Micheluzzi, Helmut Mark, Oliver Kartak und Martin Machac.
2.05.2006:
„50 Jahre Fernsehtypografie“ – TGM, Literaturhaus München
(Vortrag)
Jedes Medium bietet andere Optionen der Verwendung und Rezeption
von Schrift. Am Beispiel von 50 Jahren Fernsehgeschichte lässt sich
exemplarisch zeigen, wie Inhalt, Produktion und Rezeption von
einander abhängig sind.
Die technische Entwicklung zeigt auch Auswirkungen auf die
inhaltliche Entwicklung des Mediums.
26.04.2006:
„Wie kommt die Schrift auf den Fernsehbildschirm und was hat sie
dort verloren?“ – designforum MQ Wien (Vortrag)
Dient Schrift bisher dazu, Gedanken festzuschreiben, so sind die beweglichen Lettern des Buchdrucks im Medium Fernsehen in Bewegung geraten und haben gelernt, zu tanzen. Bild und Schrift treten in vielfacher Form in Wechselbeziehung, ergänzen, kontrastieren und überlagern einander.
18.11.2005:
„Stadtgespräche – Visuelle Kommunikation im öffentlichen Raum“ –
Design2context, Institut für Designforschung der Hochschule für
Gestaltung und Kunst Zürich, Leitung Prof. Ruedi Baur (Vortrag)
Bereits die Hälfte der Menschen lebt heute in Städten und die Fähigkeit Spuren zu lesen, Spuren zu hinterlassen aber auch zu verwischen besitzt eine zentrale Bedeutung im alltäglichen Überlebenskampf.

19. bis 21.05.2005:
„Die Zukunft der Schrift“ – TYPO Berlin (Vortrag)
Vilém Flusser prophezeite eine Veränderung der Rolle der Schrift durch den Siegeszug neuer Bild-und Tonmedien. Hatte Flusser recht? Was bedeutet heute lesen und schreiben zu können? Wer sind die neuen Analphabeten und wer schreibt die Texte die unser Leben bestimmen?
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13. bis 15.05.2004:
„Flimmerkistenschrift“ – TYPO Berlin (Vortrag)
Analoges Fernsehen ist in Kürze nur noch ein historisches Phänomen. Wir schauen bald nicht mehr in die Röhre um uns aus flackernden Bildern ein Weltbild zu fantasieren. Der Vortrag wirft einen Blick zwischen die Zeilen jener Fernsehbilder, die noch mittels eines Kathodenstrahls Licht in unsere Wohnräume warfen.

15. bis 17.05.2003:
„Humor – die absolute Freiheit der Gedanken? Oder der Sinn des
Unsinns“ – TYPO Berlin (Vortrag)
Betrachten wir die Zeichen in unserer Umwelt über die wir miteinander kommunizieren, so stellt sich die Frage – wer meint es ernst, wer macht sich über wen lustig, wer versteht Spaß und wo hört sich der Spaß auf?
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